Die Raubturmdeckelschnecke, Anentome helena, ist eine räuberische Süsswasserschnecke für Aquarien mit feinem Bodengrund und stabilen Wasserwerten. Die Wildfangtiere werden mit ca. 1–1,5 cm abgegeben. Sie ernährt sich vor allem von kleinen Schnecken, tierischen Futterresten und proteinreicher Zusatznahrung und eignet sich nicht für Becken, in denen andere Zierschnecken erhalten bleiben sollen.
| Artikelnummer | ZF-1332 |
| EAN Nummer | 0000000001332 |
Raubturmdeckelschnecke – Anentome helena für das Süsswasseraquarium
Die Raubturmdeckelschnecke, wissenschaftlich Anentome helena und teils auch als Clea helena geführt, ist eine auffällige, räuberisch lebende Aquarienschnecke. Ihr längliches, gelb-braun bis dunkel gebändertes Gehäuse macht sie gut erkennbar. Die angebotenen Tiere sind Wildfänge mit einer Grösse von ca. 1–1,5 cm.
Nutzen und Verhalten
Anentome helena ist vor allem durch ihre Ernährung von anderen Schnecken bekannt. Sie kann dabei helfen, starke Bestände kleiner Schneckenarten im Aquarium zu reduzieren. Die Tiere graben sich gerne teilweise in feinen Sand oder Kies ein und warten dort auf Nahrung. Gegenüber Fischen ist die Art in der Regel unauffällig, für andere Schnecken ist sie jedoch nicht geeignet, da diese als Futter betrachtet werden können. Auch Aas und tierische Futterreste werden angenommen.
Zusammensetzung
Lebende Süsswasser-Schnecke: Anentome helena, Synonym/Handelsbezeichnung Clea helena, Raubturmdeckelschnecke, Wildfang, Grösse ca. 1–1,5 cm.
Analytische Bestandteile
Nicht zutreffend, da es sich um ein lebendes Aquarientier und nicht um ein Futtermittel handelt.
Fütterung und Haltung
Die Raubturmdeckelschnecke ernährt sich hauptsächlich carnivor. Geeignet sind kleine Schnecken, tierische Futterreste, Frostfutterreste, proteinreiche Futtertabletten oder spezielles Futter für carnivore Schnecken. Sind keine Futterschnecken im Aquarium vorhanden, sollte regelmässig passend zugefüttert werden. Für die Haltung eignen sich gut eingefahrene Süsswasseraquarien mit feinem Sand- oder Kiesboden, Verstecken, Wurzeln und Steinen. Häufig genannte Wasserwerte liegen bei etwa 20–30 °C, pH 6,0–8,5 und weichem bis hartem Wasser. Wichtig sind stabile Bedingungen und eine ausreichende Mineralversorgung für den Gehäuseaufbau.
Aufbewahrung
Lebende Tiere nicht lagern. Nach Erhalt sollten die Schnecken langsam und schonend an Temperatur und Wasserwerte des Aquariums gewöhnt werden. Der Transportbeutel sollte bis zur Eingewöhnung vor direkter Sonne, Kälte und starken Temperaturschwankungen geschützt werden.